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13.04.2019, 10:39 Uhr
Gift in unsere Natur?
Wieder mit der Chemiekeule
Sprühaktion mit Gift

Geplant ist, in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming in den Monaten April und Mai zwischen 8000 und 9000 Hektar Kiefernwald gegen die Forstschädlinge Nonne, Forleule und Kiefernspinner zu behandeln. Die geplante Schädlingsbekämpfung in Wäldern bei Beelitz sorgt für Wirbel. Ein Biologe fordert den Landesforstbetrieb auf, das Insektizid „Karate Forst“ nicht einzusetzen. Und ein Waldbesitzer, der sich gegen den Einsatz wehrt, erhält Unterstützung von einem weltbekannten Förster. Der Biologe Axel Mueller, der als Wissenschaftler zum Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln geforscht hat, fordert den Landesforstbetrieb auf, das Insektizid „Karate Forst flüssig“ nicht anzuwenden. Er nennt den Einsatz dieses Mittels die Holzhammer-Methode, die große Kollateralschäden anrichten kann. Mit „Karate Forst“ töte man nicht nur die Nonne, die als Kiefernschädling bekämpft werden soll, sondern auch andere Insekten. „Die chemische Keule herauszuholen, passt nicht in eine Zeit, in der das Insektensterben ein ernstes Thema ist und darüber nachgedacht wird, wie man es aufhalten kann“, sagte Mueller, der sich in einem offenen Brief auch an den Landesforstdirektor gewandt hat.

Quelle: BUND, MAZ

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